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Aktuelles
aus der Familie...
Rebellischer Christ oder christlicher Rebell?
(von Thomas Michael Scheidt)
Vor einiger Zeit durfte ich erkennen, dass ich ein rebellischer Christ war, in dem ich meinte, auf „meine Weise“ –
Gottes Willen tun zu können. Dies durfte ich als frommen „Eigenwillen“ erkennen und davon umkehren, Busse tun – also
wieder mit Gott mitdenken. Nun darf ich stattdessen ein „Christlicher Rebell“ – (Rebell in einer reinen Gesinnung)
sein. Ein Rebell ist lt. Brockhaus Lexikon ein Aufrührer (das meint für mich, der die
eingeschlafenen Tugenden des Christus „aufrührt“ wachrüttelt), ein Aufständischer ( im
reinen Sinne einer – der sich „auf-Stand-bringen“ lässt durch Christus). Die praktische Auswirkung
dieser Tugenden Christi (Enthaltsamkteit, Sanftmut, Liebe, Glauben… usw., usf.) zeigen sich z.B. in schwierigen
Situationen, in denen ich „gelassen“ sein kann, statt zu agieren oder explodieren; oder dass ich auf Feiern „enthaltsam“
sein kann und nur ein wenig esse, statt mir den Bauch voll zu stopfen. Hierbei ist der Friede Gottes mein Schiedsrichter
(Kol.3,15) und ich möchte nichts mehr tun, was Unfrieden auslöst. Lässt du dich mit einreihen in den Organismus des
Christus um der Wahrheit wieder Zeugnis zu geben? Um wieder zu lernen, alles am göttlichen Frieden, am Leben, an der
Kraft zu bemessen?
Herzlichst
Thomas Michael
Wir
ziehen um (von Edith Scheidt)
Turbulente Tage, wir ziehen
um. Kartons, Papier, - noch mehr Kartons. „Hast Du noch...?“
Nein, ist schon verpackt!“
– „Weißt Du noch in welchem Karton....?“ „Nein, sicher in einem der 50 gepackten
Kartons....!“ Kennt ihr das? So geht es bei uns seid ca. 3 Wochen. In diesen
Tagen ist mir wieder so richtig klar geworden, daß es nicht ohne Führung geht.
Eine kleine Frage: “Brauchst Du das noch?“ hätte so manches Suchen erspart.
Auch meine eigenen Vorstellungen durchkreuzen zu lassen ist so eine Sache.
Ich hätte z.B. gerne schöne, neue Gardinen im Schlafzimmer und nicht die,
die ich bereits seit 10 Jahren habe. „Die sind aber noch sehr gut, und nicht
verschlissen!“ meinte mein Mann dazu.
Darf eine Frau sich denn gar nichts wünschen? Natürlich, ich melde meine Bedürfnisse
an, und er entscheidet dann, was für uns als Familie das Beste ist. Es ist
immer wieder spannend, mich so meinem Mann anzuvertrauen. Ich darf lernen
Impulse zu geben, wissend, er wird vom Herrn die rechten Entscheidungen empfangen
– so z.B. hinsichtlich unserer Küche, die Thomas in nur ½ Stunde komplett
umplanen und auf die viel kleineren Räumlichkeiten der neuen Wohnung anpassen
konnte. – und alles konnte untergebracht werden.... So bin ich voller Erwartung,
wie alles weitergeht...,denn trotz anfänglicher starker Stürme darf ich jetzt
sehen, wie unser Familienschiff, doch bei ruhiger Fahrt, in den neuen “Wohnungshafen”
(mit Frieden und Harmonie) eingefahren ist.
Liebe Grüße
Edith
Umzug! Lernen ! Zwischenprüfung!
(von Isabel Scheidt)
Inzwischen
bin ich im letzten Ausbildungsjahr zur Kinderkrankenschwester. Gerade jetzt
stehe ich mitten in der Zwischenprüfung und dann war klar: „Wir ziehen um!“
– „Oh Schreck!“, dachte ich mir, „ausgerechnet jetzt, wo ich für die Prüfung
lernen muss!“ – Papa sagte mir/uns, dass der Umzug Priorität hat und so ging
es über 2 Wochen, der Tag der mündlichen Prüfung kam immer näher – oft hatte
ich „Krise“, denn zum Lernen hatte ich oft keine Zeit. „Ich muss doch lernen!!!“,
dachte ich. „Vertrau doch jetzt einfach dem HErrn!“ sagte mir Papa, als ich
ihm meine Not klagte, dass ich (meiner Meinung nach) zu wenig Zeit
zum Lernen hatte. – Ach ja, das hatte ich wohl ein wenig aus den Augen verloren
und so betete ich und vertraute dem Herrn, dass Er seinen Segen geben würde,
wenn ich mich dem Gesamten zur Verfügung stellte und nicht immer nur MEIN
lernen vor Augen hatte. Es ging wunderbar, hier und da hatte ich doch Zeit
zum Lernen und die restliche Zeit verbrachten wir mit Umzugsvorbereitungen.
Nun kann
ich voller Staunen auf die bereits hinter mir liegende erste mündliche Prüfung
schauen und darf dem HErrn für das Wunder danken, dass ich zu den 4 Kurs-Besten
gehöre. Nun schließe ich, denn in wenigen Tagen steht die zweite mündliche
Prüfung an und nun sollte ich noch ein wenig lernen...

Eure Isabel
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